Methode und Lebensweise

Therapeutische Methode und bewusstheitsfördernde Lebensweise

Kennen Sie Verhaltensmuster, die Sie zu gern ändern möchten und doch immer wiederholen?
Erleben Sie sich, wie Sie wie erstarrt in einer destruktiven Situation verbleiben, obwohl Sie wissen, dass Sie etwas verändern oder sogar gehen müssten?
Kennen Sie den Teufelskreislauf von Drama, Schmerz, Versöhnung, Versprechen und erneutem Drama...?
Wie oft lassen Sie sich von Ihren schmerzhaften Emotionen in zwischenmenschlichen Beziehungen zu unguten Worten und Handlungen hinreißen?
Kennen Sie ein Unbehagen in sich, einen Druck, eine innere Spannung, die sich wie eine Decke über Ihr Fühlen und Erleben legt und Ihre Lebensfreude und Kraft zu sehr einschränkt?
Wie oft konnten Sie Ihre sinnvollen Einsichten nicht in die Praxis umsetzen?

Woher kommen diese schmerzhaften Gefühle in uns?

Die Grundursache ist ein tiefer bewusster oder auch unbewusster Schmerz, der sich aus alten und neueren seelischen Verletzungen und Traumatas, sowie aus nicht verarbeiteten Gefühlen und lebensbehindernden Glaubensmustern zusammensetzt. Diese alten Verletzungen werden durch unangenehme Situationen zwischenmenschliche Konflikte in unserem Lebensalltag immer wieder an die Oberfläche gebracht. Nicht selten reagieren wir übermäßig heftig, verstehen unsere eigenen uns überrollenden Gefühle nicht und verletzen uns selbst oder andere.

Wir haben alle schon Verletzungen durch Ablehnung, Lieblosigkeit, Sprachlosigkeit, Unberechenbarkeit und sogar Gewalt erfahren. Manches (nicht jedes) traumatische Ereignis hat tiefe Spuren in unserer Seele und in unserem Körper hinterlassen. Manchmal erinnern wir uns gar nicht mehr bewusst daran.

Aber selbst wenn wir sinnvolle lebensbejahende Einstellungen dazu gefunden haben und uns bemühen, diese vergangenen Erfahrungen hinter uns zu lassen, so wirken sie doch unterschwellig in unserem Denken, Fühlen, Reden und Handeln.
Ist Ihnen bewusst, wie sehr Ihre alten Prägungen Ihren Blick auf sich selbst, auf ihre Mitmenschen und auf Ihre Welt beeinflussen?
Kennen Sie das Gefühl, als würden Sie mit "angezogener Handbremse" durch Ihr Leben gehen?

Als Kinder entwickelten wir Verhaltensweisen und emotionale Muster, sozusagen unsere persönlichen Überlebensmechanismen, mit denen wir mit dem erlittenen Schmerz zurechtkamen. Ein Hauptmechanismus ist, die schmerzhaften Gefühle aus der Wahrnehmung zu verdrängen, indem wir uns von unserem Körper abtrennen- nicht spüren und nicht fühlen.

Später als Erwachsene sind diese Mechanismen, mit denen wir als Kinder Unangenehmes oder sogar Schlimmes überstanden haben, unbeschreiblich destruktiv. Eine Folge davon ist, dass viele Erwachsene sich selbst schlecht oder fast gar nicht spüren können. Die Körperwahrnehmung ist auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Viele berichten, dass sie Ihren Kopf wie getrennt vom Körper empfinden.

Unser Körper hat eine angeborene Fähigkeit, schmerzhafte Emotionen sowie traumatische Erfahrungen und die damit verbundenen Spannungen selbständig wieder zu lösen und in ein körperliches und psychisches Gleichgewicht zurückzukehren.

Dies ist jedoch nur möglich, wenn wir in einem guten Kontakt mit unserem Körper und in ihm anwesend sind. Wenn unser Körper durch unser Abgetrenntsein keinen Raum bekommt, Spannungen und emotionalen Schmerz zu lösen, wird dieser gespeichert.
Genau diese Spannung, die im Nervensystem gespeichert ist, löst schnell Ängste, Schuldgefühle, Depressionen oder auch Aggressionen aus und treibt uns zu Verhaltensweisen, die wir selbst nicht gut heißen.

Was ist hilfreich, um aus unserem Schmerz und den alten Mustern herauszukommen?

Es gibt viele sehr gute Therapiemethoden, um unsere Emotionen zu beruhigen. Doch meine Erfahrung über viele Jahre ist: Es gibt letztendlich nur einen heilsamen und lösenden Weg, und der ist schlichtweg mitten durch unsere Emotionen hindurch.

Haben Sie sich auch schon oft gefragt, wie dies ganz praktisch möglich ist? Den von mir hier dafür vorgestellten Prozess nenne ich "Liebevolle Zwiesprache".

Die "Liebevolle Zwiesprache" ist eine Körperbewusste Gesprächstherapie sowie Gesprächs-Traumatherapie. Sie ist ein innerer Prozess, durch den wir Gefühle, die uns schmerzen und belasten, umfassend wahrnehmen und annehmen können. Wir vermögen selbständig durch einen emotionalen Schmerz hindurchzugehen und ihn heilsam zu verwandeln.

Es findet dabei nicht nur eine Beruhigung der Emotionen, sondern eine Lösung und eine Umwandlung statt. Die blockierende Schmerzenergie wird freigesetzt und steht uns nun als ein Mehr an Lebenskraft, Lebensfreude und an Kreativität zur Verfügung. Das ist auf körperlicher und emotionaler Ebene deutlich spürbar.

Natürlich geht es mir auch darum, Gefühle wie Glück, tiefe Freude und Dankbarkeit intensiver zu erfahren. Damit meine ich, sie nicht wie bisher nur kurz wahrzunehmen und zum nächsten Problem oder zur nächsten Erledigung überzugehen, sondern ein aufbauendes Gefühl vollständig zu fühlen, im Körper, in der Seele und im Geist wirken zu lassen. So schaffen wir ein Gegengewicht zu all den Spannungen in unserem Körper und unserer Psyche.

Wenn Sie wieder einmal Freude, Erleichterung, Dankbarkeit oder ein liebes Gefühl verspüren, dann spüren sie sogleich in Ihrem Körper hinein. Wie fühlt sich dieses schöne Gefühl dort an? Spüren Sie es sehr aufmerksam, nehmen Sie sich Zeit, es ganz zu fühlen!

Die "Liebevolle Zwiesprache" entwickelte sich in meiner Praxisarbeit auf Grundlage des lebensbejahenden Menschen- und Weltbildes der Logotherapie nach Viktor Frankl, der Traumaforschung von Dr. Peter Levine sowie neuen Neurowissenschaftlichen Erkenntnissen.

Durch mein Erleben, wie ich eigene Krisen bewältigt habe, durch meine Erfahrungen in meiner Praxisarbeit mit Menschen, sowie durch eine innere Führung, formte sich mit der "Liebevollen Zwiesprache" ein bewusstes emotionales Handwerkszeug, das uns zu jeder Zeit, an jedem Ort, in jeder Situation für einen liebevoll befreienden Umgang mit schmerzlichen und belastenden Gefühlen zur Verfügung steht.

Was ich vermittle, habe ich selbst erlebt und durchlebt - und es hat mich zutiefst verändert. Die "Liebevolle Zwiesprache" hat mich in eine große innere Kraft geführt. Ich entdeckte eine bisher ungeahnte Kreativität und eine viel größere Liebesfähigkeit in mir. Mein Blick auf mich selbst und auf meine Mitmenschen ist barmherziger, liebevoller und humorvoller geworden. Auf diesem Weg gibt es für mich immer wieder Neues zu entdecken.

Die Besonderheit der "Liebevollen Zwiesprache" als Gesprächstherapie ist, dass sie während des emotionalen Lösungsprozesses ausschließlich mit der Körperwahrnehmung und der geistigen Instanz des Beobachters arbeitet, ohne Erinnerungen, Geschichten und Bilder. Die Körperempfindung und die Emotion wird beobachtet, ohne sie aktiv zu verändern. Dadurch entsteht Raum, dass der Schmerz sich selbständig lösen kann.

Ein weiterer entscheidender Faktor ist eine bewusste Atemunterstützung, um den Lösungsprozess überhaupt zu ermöglichen und um vollständig durch den Schmerz hindurchzukommen.

In der Therapiearbeit erschließe und fördere ich zuerst die inneren Grundlagen für die "Liebevolle Zwiesprache" und begleite durch die ersten Lösungsprozesse - bis diese therapeutische Methode alleine angewendet werden kann.

Die selbständige Anwendung ist mein Hauptanliegen! Es soll eine Hilfe zur Selbsthilfe sein.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ein schmerzhaftes Gefühl nicht an die Oberfläche kommt, um uns zu quälen, sondern um geheilt zu werden! Geheilt auf allen drei Seinsebenen.